Skip to main content

Unsere Milchstraße

Ich weiß ja nicht, wie Ihr das mit der neuen EU-Grundverordnung macht. Ich jedenfalls habe einen Weg gefunden. Ich bin in unserem Verein „Milchselbsthilfe“ 2. Vorsitzender. Zuständig für alle Technikfragen und für Ausstellungswesen. Ich muß auch die Züchterkartei führen. Ohne sie hätten wir längst die Übersicht verloren. Nur bei einigen unserer Mitglieder waren es nämlich allein die Ehefrauen, die Milch lieferten. Woanders gab es familiäre Traditionen über mehrere Generationen – Mütter, Schwestern, Töchter und manchmal sogar schon die Enkelinnen.

Die Karten enthielten neben Hinweisen zu familiären Besonderheiten bislang wenige Detailangaben: Größe und Form des Euters, jährliche Leistung, Fettgehalt usw. Dabei waren das doch die Grundlage für Rasseschauen, für die Leistungseinstufung usw. Eine Übersichtsfotografie jeder Milchkuh, wie es die Grundverordnung nun verlangte, hatten wir nur teilweise. Und auf Qualität hatten meine Vorgänger bei den Fotos ohnehin nicht geachtet. Alle im Vorstand waren sich einig, daß natürlich mir als Technik-Vorstand auch die Aufgabe zukam, die neue Milchviehschutz-Grundverordnung umzusetzen.

Ein bürokratisches Monster, das uns viel Zeit kosten würde und unser Hobby in der Öffentlichkeit in Mißkredit bringen konnte. Dabei waren wir es doch, die die permanenten Appelle, man solle endlich von der industriellen Milcherzeugung wegkommen, mit Leben erfüllten. Unsere Milch ließ sich schon jetzt vom Kunden bis zur Erzeugerin rückverfolgen. Doch wir störten uns schon an dem Begriff „Vieh“. Natürlich verwendeten wir bei unseren Erzeugerberichten Fachtermini wie „Euter“, „trächtig“, „kalben“, „Färsen“, „Gesäuge“, „läufig“ usw.

Aber Vieh, das waren unsere Frauen nun wirklich nicht. In unserem Verein haben wir über vierzig aktive Züchter. Mit jedem würde ich eingehend sprechen, eventuell sogar einen Ortstermin vornehmen müssen. Als ich mir einen Fragenkatalog zusammenstellte, liebäugelte ich kurzzeitig mit dem Gedanken, nur das wirklich Notwendige abzufragen. Aber als ich dann die Züchterkartei durchging, kam ich auf eine bessere Idee. Von manchen Kühen hatten wir nur überbelichtete Schnappschüsse, die sich durch viel nackte Haut auszeichneten, etwa vom einstigen FKK-Urlaub.

Unser Rechnungsprüfer Kevin wiederum hatte uns ein verwackeltes Selfie geschickt, daß ihn beim Doggystyle-Sex mit seiner Lebensgefährtin zeigt. Seiner Meinung nach würde das ja wohl reichen, um einen Eindruck von den prallvollen, aber perfekten Rundungen ihrer Euter zu erhalten. Tatsächlich war der Sexappeal vieler unserer Frauen erstaunlich hoch. Die meisten waren sich völlig im Klaren, welchen Reiz sie und ihr Hobby auf den unbefangenen Betrachter ausüben mußten, auch wenn sie beim Fotografieren selbst eine gewisse Zurückhaltung an den Tag gelegt hatten.

Warum also nicht das Beste aus meinem Auftrag machen und für die eigenen unanständigen Gelüste nutzen? Ich erfand also Sachverhalte, die zwar nirgends in der Grundverordnung verlangt wurden, mich aber vergnügen würden. Wenn ich bei Vereinsfahrten also in Zukunft die weiblichen Mitreisenden persönlich begrüße, bin ich nicht allein auf meine Fantasie angewiesen, sondern hab‘ eine konkrete Vorstellung, was sich unter der jeweiligen Bluse abspielt. Wen hatte der Vorstand denn verdonnert? Wer hatte sich in die ganzen Erläuterungen eingearbeitet und gab nun sogar seine Freizeit für Hausbesuche her?Bald hatte ich ausreichend Routine.

Ich beschaffte mir ein Klemmbrett und arbeite einen mehrseitigen Fragebogen vor Ort ab. Mit amtlichen Ton stelle ich dabei die intimsten Fragen. Und sobald jemand wirklich zögert, mir zu antworten, verweise ich warnend auf den Vorstandsbeschluß und die angedrohten Bußgelder. Was soll ich sagen: Es funktioniert! Ich kann die Abende kaum erwarten, an denen ich wieder auf Kontrolltour gehe. Ich nehme mir immer nur ein Mitglied vor, klingele, ziehe mir meinen weißen Kittel mit den angedeuteten Stierhörnern am Revers an und erläutere kurz den Anlaß.

Jeder hatte ja schon irgendwie von den Problemen mit der Grundverordnung gehört. Dann bitte ich den Züchter, mir seine Milchkühe vorzustellen. Mit ihnen spreche ich freundlich wie mit Kindern, denen ein Sachverhalt zu hoch ist. Ich frage eingangs nach schonender Wäsche für die Euter, lasse mir jedes Stück und die Tragegewohnheiten vorführen. Nicht jeder ist klar, daß Neckholder bei ihren üppigen Körbchen gefährlich für den Rücken werden können. Überquellende Schnürkorsagen sind zweifellos ein Hingucker, wirken sich aber negativ auf die Milchproduktion aus.

Ich vermesse, ob die Träger in die Schultern einschneiden. Manche Züchter übertrieben es einfach. Es muß zwar kein lustloser Still-BH sein, schließlich gibt es attraktive, aber verstärkte Unterbrustheben. Aber passen müssen sie schon. Andere lassen die Zitzen permanent freiliegen, was für eine Entzündungsgefahr! Kritik mußte ich bereits anbringen bei engen Latexklamotten, selbst wenn sie die Kühe noch so attraktiv machten oder im Kuhdesign ausfielen. Wie schnell war der Milchfluß in den Eutern abgeschnitten. Ich will natürlich auch wissen, ob es nur einen Bullen zur Besamung gibt oder mehrere.

Manchmal bekam ich die Antwort nur mit einem roten Kopf. Aus Felix etwa, zuständig für Bewirtung, wurde ich nicht ganz schlau. Zu dessen Kühen gehörte auch seine Schwiegermutter. Bei Lars, unserem Qualitätskontrolleur, wiederum machte mir seine Frau in einem unbeobachteten Moment Zeichen. Außer ihrem Mann gab es wohl noch einen eifrigen Hausfreund. Mit Bezug auf eventuelle Hormonrückstände frage ich auch nach der Benutzung der Pille und nach Verhütungsmethoden generell. Auch nach den Ernährungsgewohnheiten erkundige ich mich.

Die Nachfrage nach Bio-Milch konnten wir ja kaum noch befriedigen. Für trächtige Kühe waren Hormone ohnehin gefährlich. Ich schärfe den Züchtern ein, daß die Trächtigkeit einer Kuh frühzeitig zu melden sei. Nicht auszudenken, daß sich bei einer das Bäuchlein schon ordentlich wölbte, während sie vom Melken weiterhin körperlich beansprucht wurde. Ich taste anschließend die Euter ab, suche nach Unregelmäßigkeiten im blauen Geäder, schaue, wie die Nippel reagieren, und mache Fotos von den Einzelheiten. Angeblich, weil demnächst europaweit eine automatische Eutererkennung eingeführt würde, um die Fälschungssicherheit weiter zu erhöhen.

Überhaupt Fotos: Manche Züchter hatten sich ganze Melkräume im Kuhdesign angelegt, andere waren richtige Bastler und hatten Ställe nachgebaut oder im Kleinformat Weiden für ihre Kühe gefertigt. Von denen standen einige beim Melken frei, andere wiederum wurden in einem Gestell fixiert. Das alles will dokumentiert sein. Das Tierwohl schreibt ja einen bestimmten Platzbedarf vor. (Schlafzimmer lasse ich mir deswegen routinemäßig zeigen. ) Andere nutzen Melkstände, meistens mit umgebauten Ziegenmelkanlagen. Dort prüfe ich die Hygiene, den Lärmpegel und ob es besondere Streßfaktoren gab, weil etwa mehrere Kühe gemolken werden müssen und es deswegen Gedränge oder zeitlichen Druck gibt.

Ich will wissen, ob die Zitzenbecher regelmäßig gereinigt und wie oft die Dichtgummis ausgetauscht werden. Das Melkzeug darf nicht zu schwer sein, um die Euter nicht zusätzlich nach unten zu ziehen. Am Ende nehme ich jeweils eine aktuelle Probe. Mit einem Fläschchen aus dem Kühlschrank gebe ich mich aber nicht zufrieden. Da verweise ich auf die manipulierten Dopingproben und verlange, daß einen Melkvorgang vor meinen Augen passiert. Zu Beginn bevorzugte ich die erfahrenen Züchter.

Manche ihrer Kühe hatte ich jahrelang nicht gesehen, sondern kannte sie nur von veralteten Fotos. Anderen begegnete ich regelmäßig, beispielsweise wenn sie ihre Züchter in den Baumarkt begleiteten. Daß eine Azubine aus meinem Geschäft Schwester eines Züchters war, bemerkte ich aber erst, als sie mir die Tür öffnete. Sie faßte sich schneller als ich und bot sich voller Eifer dar. Eine kesse Nymphe und mit beträchtlichem Vorbau. Mit nacktem Oberkörper führte sie mich auch in ihr Zimmer.

Ihren Vater beruhigte sie, er müsse wirklich nicht extra mitkommen. Unterwegs wechselte sie noch von Klogs in atemberaubende Pumps. Das Bett war mit Bettwäsche im Strohdesign bezogen. Sie hob mir ihre Euter verführerisch entgegen und versuchte mit kreisenden Bewegungen ihrer Zeigefinger die dicken Nippel zu erregen. Ich glaube, sie erwartete, daß ich jetzt die Initiative übernahm. Die Milchkühe reagierten bisher sehr unterschiedlich auf meine Ansinnen. Manche wollten ihren wohlgeformten Oberkörper präsentieren und konnten meine Berührung kaum erwarten, auf die sie dann verzückt reagierten.

Schon mehrfach zog sich Gänsehaut über den gesamten Oberkörper. Einige gingen in ihrer Rolle voll auf und ließen sich a****lisch gehen. Etwa die Tochter unseres Beisitzers Robert. Er hatte seine Frau früh verloren und mußte die Tochter nun allein großziehen. Gewachsen war er dem Wildfang kaum, auch wenn er sie schon früh an unsere Vereinsarbeit heranführte. Mit hochgeschnürten, aber großzügigem Dekollete fiel sie schon in jungen Jahren der Öffentlichkeit auf. Irgendwann hatte sie ihren Papa außerdem überredet, daß sie sich – statt vergängliche Bodypaintings auf unseren Festen zu bekommen- doch lieber dauerhafte Tatoos stechen lassen darf.

Erst vor kurzem waren die Ganzkörpertatoos im Kuhdesign dann fertiggestellt. Robert hatte Aufnahmen davon bei einer Vorstandssitzung herumgezeigt. Er war nicht der einzige Fall, wo die Milchkuh offenbar den Züchter führte. Andere hatten keine Scham, daß ihre Züchter vor meinen Augen an ihren fetten Milchbrüsten saugten. Mehr als eine bekam allein vom kurzen Anmelken einen Orgasmus. So ging es mir etwa bei Hans-Richard. Ich wußte, daß er vor einigen Jahren eine wesentlich jüngere Frau geheiratet hatte.

Lt. Kartei stagnierte ihre Milchproduktion. Nur in größeren Abständen gab es erstaunliche Ausschläge. Bereits als ich Detailaufnahmen ihre Euter machte, räkelte sie sich geradezu aufreizend vor mir. Aber als ich nach weiteren Bullen fragte, wurde sie plötzlich schmallippig. Als ich am Ende meines Besuches den aktuellen Milchauszug ansprach, verdrehte sie die Augen. Hans-Richard verschwand kurz, kam mit den bekannten blauen Pillen zurück und stotterte, das Melken nur ginge, wenn es seine Frau gleichzeitig besorgt bekäme.

Das könne aber jetzt etwas dauernd. Ich tat, als würde ich aus der Haut fahren: Wir würden ständig um die Verringerung von Rückständen in unserer Milch kämpfen. Hans-Richards Ignoranz würde genau das aber konterkarieren. Der zuckte mit den Schulter: Dann müsse eben ich ran. Der nackte Anblick seine Frau erregte mich zwar und hatte mein Blut längst anstauen lassen. Aber mit Wissen, vielleicht sogar vor den Augen eines Vereinsmitglieds? Seine Frau erkannte mein Dilemma und lockte: „Einigt Euch endlich!“ In einer halbe Stunde würde der Tatort beginnen.

Was soll ich sagen: Ihre Hände mußten nicht mehr viel tun, um meinen Schwanz zu voller Größe zu massieren. Sie nahm ihn sogar in den Mund. Natürlich nur, wie sie ihren Mann beruhigte, um für etwas mehr Feuchtigkeit zu sorgen. Dann sollte er ihr noch den Tanga bis auf die Knie runterziehen. Ich fickte sie von hinten, während sie über einen Tisch gebeugt hing. Bis sie mit der Position meines Schwanzes in ihrer feuchten Scheide zufrieden war, hatte sie Blickkontakt über ihre Schulter zu mir gehalten.

Ihr Mann starrte auf uns. Seine Frau herrschte ihn daher an, wann er endlich mit dem Abpumpen beginnen wolle. Gern hätte ich ihren schaukelnden Eutern dabei zugesehen, leider blieb mir dieser geile Anblick wegen ihres hübschen Rückens verborgen. Nicht ganz klar war, wem ihre Anordnungen galten: „Gleichmäßiger!“, „Ich bin noch nicht so weit!“ Als ich in ihr gekommen war, schickte sie Richard los. Er solle endlich was zum Abwischen bringen, er wisse doch, daß sie es nicht mag, mit vollgesabbertem Höschen rumzulaufen.

Zur Demonstration zog sie ihre tropfende Möse auseinander. Plötzlich wurde mir klar, wie die Piks bei ihrer Milchleistung zustande kommen. Richard überließ Vereinsfremden die Euter seiner Milchkuh. Die dafür wiederum von ihrem Ehemann ein gewisses Entgegenkommen für ihr eignes Wohlbefinden verlangte. Ich weiß nicht, wie Ihr das handhabt. Bei uns ist es zwar von der Satzung gedeckt, aber dennoch etwas verpönt, Hygiene usw. Unsere Vereinsarbeit war ja keine schmutzige Angelegenheit. Ganz verbieten wollen wir es aber nicht, immerhin kommt die Hälfte der Einnahmen, das sogenannte Milchgeld, dem Verein zugute.

Gegen Quittung natürlich, wir sind ja schließlich gemeinnützig. Die Schwester unseres Züchters Wilhelm verhielt sich äußerst schamhaft. Bei jedem Kleidungsstück mußte man ihr neu zureden. Hatte sie endlich ein Teil abgelegt, hielt sie es züchtig vor sich. So war es bei Bluse, bei Rock und bei BH. Genervt rüffelte Wilhelm sie irgendwann: „Wir gehen doch auch zusammen in die Sauna, da stellst du Dich aber nicht so zickig an!“ Nun erfuhren wir: Es sei ihr peinlich.

Gern hätte sie sich rasiert, bevor sie sich vor uns präsentierte. Aber ihr Mann würde zweifellos stutzig, wenn sie damit mitten in der Woche ohne erkennbaren Anlaß beginnen würde. Das Melken dagegen finde ja immer am Sonnabend statt. Das könne sie dann erklären. Züchter Roland begrüßte uns zwar, mußte aber schon nach wenigen Minuten zur Nachtschicht aufbrechen. Meinen intimen Fragebogen arbeitete ich also mit seiner Frau allein ab. Sie blühte auf, als ich sie für ihre Attraktivität lobte.

Man könne den Aufwand sehen, mit dem sie ihren Körper pflegte. Was den abschließenden Milchtest betraf, hätte mir ja ein Probeschluck gereicht. Aber sie wollte mir unbedingt noch die die Melkmaschine in Aktion vorführen, die Roland speziell für ihre DoppelG-Körbchen angepaßt hatte. Routiniert legte sie sich die Zitzenbecher an. Man konnte den Melkvorgang aber wohl nicht unterbrechen. Jedenfalls fanden wir keinen entsprechenden Aus-Schalter. Erst als alles erledigt war, stoppte der Apparat. Zurück blieben ihre schlaffen hängenden Euter.

Sie mußte sich kurz erholen, dann ging sie vor mir in die Knie und holte meinen Schwanz raus, dem der Anblick sehr gefallen hatte. Bevor sie ihn zwischen ihren Lippen aufnahm, erklärte sie: „Das machen Roland und ich immer so. Erst melkt er mich, dann ich ihn. “ Bald spielte sie mit ihrer Zunge über meinen Schaft und die Eichel. Kurz bevor ich explodierte, nahm sie ihn wieder in den Mund. Nachdem ich in ihr gekommen war, lächelte sie mich an, während sie mir ihre Zunge zeigte, auf der sich Reste der weißen Masse befanden.

Bei Werner, Ehren-Vorsitzender und einer unserer aktivsten Züchter, wurde mein Mund schnell trocken. Bei ihm spenden alle erwachsen weiblichen Familienmitglieder Milch – insgesamt acht Frauen, darunter sogar seine Schwägerin und zwei Nichten. Seine Herde – wie er sie nannte – hat er im Griff: Kaum war ich eingetreten, entkleideten sie sich komplett, führten sich gegenseitig Analplugs mit einem Kuhschweif ein und präsentierten mir ihre geilen Leiber. Außerdem trug jede Frau unter dem Schulterblatt ein Tatoo, das eine amtliche Milchkuh-Nummer samt Strichcode enthielt, genau wie es unsere DIN-ISO verlangte.

Ich nahm mir vor, solche Tatoos – schließlich mußten die Nummern fälschungssicher sein – fortan allen unseren Kühen zur Pflicht zu machen, anzubringen zwischen Scham und Nabel, mindestens 25 mm Schrifthöhe. Außerdem wollte ich Ohrmarken beschaffen. Alle Milchkühe würden sich entsprechend große Ohrlöcher stechen lassen müssen. Bei allen offiziellen Vereinsaktivitäten hätten die Frauen ihre Marken zu tragen, nicht etwa nur bei den Jahresversammlungen oder beim Landesmilchtag. Selbst, wer nur beim Kuchenbasar an unserem Tag der offenen Tür half, wo es – Ehrensache – Kaffee- und Schlagsahne und manchmal sogar Käsekuchen aus eigener Produktion gab, sollte dazu verpflichtet werden.

Bei der nächsten Satzungsänderung wollte ich das unbedingt vorschlagen. Aber zurück zu Werners Herde. Alle würden wir an einem Abend nicht schaffen. Leonie, seine Enkelin, war ohnehin noch unterwegs. Sie absolviert gerade eine Ausbildung zur Milchwirtin. Im letzten Jahr war sie zu unserer Kassiererin gewählt worden. Das hatte vielleicht Diskussionen gegeben! Dabei lebt sie in einer lesbischen Beziehung und ihre Lebensgefährtin liefert ihre Milch wie jede andere Frau unseres Vereins. Bei den jungen Frauen, die mir Werner vorstellte gab es einigen Beratungsbedarf.

Wahrscheinlich haben auch bei Euch die Männer teilweise falsche Vorstellungen, wenn die Partnerin davon spricht, sie sei in der Milchselbsthilfe engagiert. Bei uns trugen diese nichtsahnenden Partner den Spitznamen „Deckpartner“. Um den Vereinsmitgliedern Unannehmlichkeiten zu ersparen und dem Datenschutz Genüge zu tun, hatten wir dafür eine eigene Rubrik in unserer Kartei. Milch konnten sie dann im Vereinsheim selbst geben. Im vorliegenden Fall hatte ihr Freund Werners Nichte zu Weihnachten neben Intimpiercings, die sie mir übrigens ungeniert zeigte, auch Nippelpiercings geschenkt.

Natürlich waren die gefährlich für unsere Milchausbeute, wie schnell wären Milchkanäle beschädigt. Als Höhepunkt hatte Werner bestimmt den Abschluß des Melkens vorgesehen. Es stimmte ja auch: Was für ein geile Show, wenn sich die Frauen untereinander die letzten Tropfen von den prallrunden Brüsten leckten. Kein Tropfen sollte verloren gehen. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung unter den ausgewählten Frauen der ersten Gruppe. Und obwohl Werners Schwiegertochter erst beim nächsten Gruppe Mal dran gewesen wäre, begleitete sie uns weiterhin – splitternackt schob sie ihre prallen Rundungen vor sich her.

Schon, als ich sie das erste Mal genauer betrachtete, fiel mir ein feuchter Schatten in ihrer blankrasierten Scham auf. Während ich die anderen Frauen bei intimen Details beriet und später ihre Situation inspizierte, blickte ich immer mal wieder auf die Schwiegertochter. Und tatsächlich, irgendwann zog der erste Tropfen Geilsaft an ihrem Innenschenkel seine Spur. So machte ich das Beste aus dem neuen Auftrag. Absichtsvoll hatte ich zunächst Heinz, unseren 1. Vorsitzenden, bei den Besuchen ausgespart.

Er wurde seit Jahren wieder gewählt, weil er das größte Ablieferungsoll brachte. Daß er neben seiner Frau einige Freundinnen im Einsatz hatte, war kein Geheimnis. Ich vermute, daß er außerdem mit obskuren Mittelchen aus dem Darknet den Hormonhaushalt seiner Kühe manipuliert, um noch mehr Milch abzapfen zu können. Dafür sprach, daß er bei manchen Kühen die richtigen Namen nicht nennen wollte und diese auf den Fotos in unserer Kartei Masken tragen. Unsere Buchführung mit der Kartei hält mich auch davon ab, Heinz zu folgen, der gern eine Jugendarbeitsgruppe gegründet hätte.

Keine Jahresversammlung verging, ohne daß Heinz davon sprach, welch große Kulturleistung unsere Vorfahren vollbracht hatten, als sie in schlechten Zeiten darauf gekommen seien, ihre Frauen, Mütter, Schwestern und Töchter zu HumanCows zu machen. Ohne sie wäre es nicht weit her mit dem Wohlstand unseres Fleckens. Gehe er aufmerksam durch den Ort, sehe er aber auch, wieviel züchterisches Potential noch brachläge. Wir müßten Mitglieder werben, vor allem aber die Nachwuchsarbeit verbessern. Ich befürchte allerdings, daß es dann bald Ärger mit dem Jugendschutz oder auch den Eltern geben könnte.

Zumal schon jetzt die volljährigen Färsen unserer Züchter bestimmte Hormone bekommen müssen, um überhaupt eine Milchproduktion in Gang zu setzen. Auch die neue Grundverordnung sorgt nicht dafür, daß auch nur ein Cent an Fördergeldern reinkommt. Es geht nicht nur um die proteinreichen Schokoriegel oder das spezielle Demeter-Melkfett für unsere Milchkühe. Auch bei ihren Dessous könnte man was machen: Oft handelt es sich um aufwendige und stabile Spezialanfertigungen, die auch noch ein verführerisches Dekollete zaubern sollen.

Manchmal war Heinz auch etwas eifersüchtig. War es doch unsere Tochter, die mit ihren zwanzig Jahren schon zur Milchkönigin gewählt worden war. Mit diesem Titel kommt das Mädchen rum. Gibt es irgendwo in der Welt ein Foodspektakel, gibt es bestimmt auch einen Promi-Barmixer, der sie einfliegen läßt. Vor den Augen der Gäste läßt sie sich dann die Milch live für einen exotischen Cocktail abzapfen. Bilder von diesen Aktivitäten postet sie regelmäßig unter dem Hashtag #Milchschnitte.

Darunter sind aber auch welche, die sie im Bikini zeigen. Gemustert war er im Kuhdesign, gesponsert von einem Schokohersteller. Höschen wie Oberteil sind allerdings äußerst knapp geschnitten. Und ihre DD-Möpse sind damit bestimmt nicht im Zaume zu halten. Schon nach Töchterchens erster Reise lag mir meine Frau in den Ohren, sie wolle unbedingt mal als Begleitung mit. Als erstes bestellte sie sich dafür einen ebensolchen Bikini, was bei ihrer Körbchengröße noch gewagter aussehen dürfte.

Aber auch mich verstand unsere Tochter gut: Von einer Reise brachte sie ein T-Shirt für meine Frau mit. Zur Wirkung käme es aber nur auf der blanken Haut. Meine Frau entledigte sich also ihrer Bluse, auch den schwarzen Spitzen-BH mit den stattlichen Körbchen zog sie aus. Ohne Stütze folgten ihre Euter deutlich der Schwerkraft. Sie zog das Shirt über, dessen Applikation Milchkannen andeutete. Der Schnitt war so ausgefallen, daß Ihre vollen Brüste mächtig gegen den Stoff drückten und dadurch eine optische Illusion erzeugten: Als würden ihre wippenden Dinger direkt in die Milchkannen übergehen.

Das passende Outfit, wenn unsere Frauen demnächst nach Berlin fahren zur großen Demo gegen die EU-Agrarpolitik. Unser Vorsitzender Heinz muß sich lobend über meine gründliche Bestandsaufnahme geäußert haben. Folge: Ich soll jetzt für den ganzen Kreis die Zuchtdaten auf den aktuellen Stand bringen. Meine private Züchterdatenbank kann also weiter wachsen. Bestimmt kann ich einige hübsche Bilder davon für eine Fotogalerie am Tag der offenen Tür oder auch für unsere Verbandszeitschrift „Unsere Milch aus deutschen Landen“ verwenden.

.


Ähnliche Beiträge



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Write a message

Username
E-mail
Message

Excellent! Check your email.

To complete the registration, click the link that was sent to you on [#@#].

If you do not find our email in the inbox folder, please check your spam or junk folder.

Something went wrong when registering. Please try again in a few minutes.